Geführte Wind-Spaziergänge

 

Auf der Landesgartenschau 2018 in Bad Iburg. Foto: Irma Schmidt
Auf der Landesgartenschau 2018 in Bad Iburg. Foto: Imma Schmidt

Die von mir geführten Spaziergänge sind eine völlig neue Art, sich auf unvoreingenommene Weise ein Stück Natur zu erschließen – sei es ein Wald oder ein Kur- oder Naturpark. Sei es in der Fremde oder in der Nachbarschaft. Neues gibt es überall zu entdecken!

Wind-Reisen im „Mini-Format“

Weil ich davon überzeugt bin, dass diese Art des Reisens für jeden Menschen eine persönliche Bereicherung darstellen kann, möchte ich meine Erfahrungen nicht nur auf der Kinoleinwand oder im Internet erfahrbar machen, sondern ganz konkret hier und jetzt im ¨richtigen Leben¨. Deshalb biete ich von nun an gemeinsame Reisen mit dem Wind im ¨Mini-Format¨ an.

Kunst und Therapie

So ein geführter „Windspaziergang“ schärft die Sinne und wird zu einer Schulung der Wahrnehmung im künstlerisch-ästhetischen Sinn, kann aber sogar mit leichten und schnell zu erlernenden Entspannungs-Übungen für Körper und Geist therapeutisches, entstressendes Potential entfalten.  Es geht unter anderem um Loslassen und Ankommen, aber auch um die „Magie“ des Zufalls, um Abenteuer und Verbindung mit dem Hier und Jetzt.

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Am Kanal 

Manchmal trägt mich der Wind an Orte, die einen sofort mit offenen Armen empfangen. Heute hatte ich mal wieder dieses Glück: am Mittelandkanal in Hannover-Misburg. Über eine Strecke von 7 Kilometern ging es direkt von meinem Balkon bis hierher.

Mit dem Fahrrad unterwegs …

 

Wie bei einem Wind-Spaziergang wird auch beim Wind-Reisen mit dem Fahrrad der Weg ein bisschen zum Ziel. Es spricht ja nichts dagegen, mal kurz anzuhalten, wenn es danach ruft … Diese Radtour jedenfalls beginne ich im Sonnenschein in Hannover im Vahrenwalder Park. Sie stimmt mich im Ganzen nachdenklich … gut so und danke, Du Wind!

Zu Fuß ….

 

Ich experimentiere gerade mit Wind-Spaziergängen – folge dem Wind also zu Fuß. Das Erstaunliche und zugleich Erfreuliche: Verwirbelt durch die Häuserzeilen trägt mich der regionale Wind in Böen wieder zurück an meinen Ausgangspunkt. Ich entdecke einen beeindruckenden Fels im Vahrenwalder Park und einen Hänsel und Gretel-Brunnen im Stadtteil List.

Vacha – Liebe für Alle!


Ich verlasse Hessen und komme nach Thüringen. Vacha heißt der Ort direkt auf der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Ich bin überrascht. Fast 30 Jahre nach Grenzöffnung gibt es noch immer Orte, wie diesen: leerstehende Häuser und Geschäfte. Alles wirkt trostlos. Was bitteschön, hast Du Dir jetzt dabei gedacht, Du Wind? Nichts, wie immer, ich weiß!

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Der Wind wird selbst zum Schatz

Auf der Glückswiese zieht dann doch noch eine Brise vorbei. Immerhin mit 5 km/h in Richtung Süd-Ost. Vielversprechend sieht mein Zielgebiet auf der Karte nicht aus.

Der Eindruck täuscht nicht: Maisfelder und Ackerflächen, eingerahmt von stark befahrenen Kreisstraßen. Ich erkunde das Gebiet und stoße auf eine moderne Halle für Massentierhaltung. Definitiv kein Ort zum Verweilen. Ich gebe mir dennoch Mühe, die Gegend achtsam zu erkunden und spüre etwas auf meiner Haut: Wind! Richtiger Wind, nicht bloß ein leichtes Lüftchen. „Na klar!“, schießt es mir durch den Kopf, „das passt“.  Der Wind will mich weit tragen. Das ging auf der Glückswiese noch nicht, deshalb der Umweg über diese trostlose Agrarwüste. Denn hier weht es mit fast 15 km/h Richtung Osten. Der Kurs steht fest. Weiter geht’s!