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Reisen mit dem Wind – der Film

„Reisen mit dem Wind“ ist keine Reportage oder Reisedokumentation im traditionellen Sinn. Mit meinem Essayfilm möchte ich den Reiz dieser Art des Reisens schon im Kino erfahrbar machen. Drehorte sind das hannoversche Wendland, die Insel La Gomera, der Ostharz und die Stadt Hannover.

Eine filmische Collage aus dokumentarischen Handyaufnahmen von Wind Touren in der Gruppe und Momentaufnahmen, von Solo – Touren, unterlegt mit Zitaten von Goethe oder Shakespeare auf Texttafeln . So entsteht ein skurriler, inspirierender  Mix aus Meditation, Kontemplation, Banalität und Alberei. Natur und Großstadt prallen aufeinander. anarchisch, naiv und spirituell zugleich.

Demnächst im Kino.

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So reist der Windnomade

Als Windnomade begebe ich mich auf eine abenteuerliche Reise ins Ungewisse und gelange an Orte, die ich aus eigenem Interesse vermutlich nie aufgesucht hätte. Auf mich warten Erlebnisse, Begegnungen und Erfahrungen, die mir einen neuen Blick auf die Welt eröffnen – auf Menschen, Tiere, Landschaften und zuweilen sogar auf das Leben selbst.

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Dauer
Ein paar Stunden, ein Tag, Wochen, Monate, Jahre …

Ausrüstung
Ein Gerät zum Messen der Windrichtung und -geschwindigkeit, Notizblock und Stift, Kamera und alles, was man auch auf anderen Reise benötigt.

Fortbewegungsmittel
Alles ist denkbar: Wandern, Radfahren, Autofahren …

Start
Den Startpunkt meiner Reise wähle ich mir noch selbst aus. Erst dann kommt der Wind ins Spiel: Durch die aktuelle Windrichtung und -geschwindigkeit ergibt sich das Zielgebiet. Dieses befindet sich an der Stelle, die der Wind vom Startpunkt aus in einer Stunde zurücklegt. Beträgt beispielsweise die gemessene Windgeschwindigkeit 11 km/h in Richtung Nord-Ost, wartet in dieser Himmelsrichtung 11 Kilometer entfernt mein „Schatz“.

Die Schätze
Wie ich das Bestimmungsgebiet erreiche, ergibt sich spontan – mal bin ich zu Fuß dorthin unterwegs, oft mit Fahrrad, gelegentlich mit meinem „Wohn-Bus“. Im Bestimmungsgebiet angekommen beginnt eine Art Schatzsuche. Spielerisch gehe ich der Frage nach: „Was wollte mir der Wind hier zeigen?“. Anders, als etwa beim Geocashing, geht es nicht darum, etwas zu finden, was andere zuvor an dem Ort hinterlegt haben. Um den Schatz als solchen zu erkennen, öffne ich meine Sinne, nehme das Zielgebiet achtsam wahr, mit weit geöffneten Sinnen und vertraue meiner Intuition. Denn so ein Schatz kann alles sein: ein Gebäude, eine Pflanze, ein Mensch oder ein Tier, ja, sogar ein Geräusch oder ein Geruch.  Es ist mein persönlicher Schatz. So ein Schatz lässt sich in der Regel nicht mitnehmen. Ich dokumentiere ihn (Foto, Video, Zeichnung, Notiz) und kann die Reise fortsetzen.

Die Reise fortsetzen
Um den nächsten Bestimmungsort ausfindig zu machen, messe ich  an der Fundstelle des Schatzes erneut Windrichtung und -geschwindigkeit. So entsteht eine Kette von Etappenzielen und die Reise kann unendlich weitergehen.

Was soll das Ganze?

Find es selbst heraus!