Worum geht es dem „Windnomaden“?

 

Auf der Landesgartenschau 2018 in Bad Iburg. Foto: Imma Schmidt
Auf der Landesgartenschau 2018 in Bad Iburg. Foto: Irma Schmidt

Als TV-Journalist für Reise und Freizeit bin ich schon beruflich viel unterwegs. Das Reisen mit dem Wind bereitet mir hingegen eine sehr viel größere Freude und Genugtuung, als wenn ich im Auftrag einer Redaktion unterwegs bin. Inhaltliche Vorgaben schränken mich beim journalistischen Reisen zu sehr ein. Ich richte meinen Blick dann oft nur auf die Dinge, die ich schlussendlich auch in einem TV-Beitrag verwenden kann, bin also nicht in Gänze offen für all das, was mir in meinem Bestimmungsgebiet begegnet. Dennoch habe ich auch beim Reisen mit dem Wind Themen entdeckt, die ich schließlich tatsächlich als TV-Beitrag realisiert habe.

 

Einfach mal alles loslassen, sich aufmachen ins Freiheitsgefühl und mit geöffneten Sinnen achtsam die Wunder dieser Welt entdecken. Darum geht es beim ¨Reisen mit dem Wind¨. Schon seit vielen Jahren ziehe ich auf diese selbst entwickelte ungewöhnliche Art übers Land.

Es ist zugleich Expeditionsreise, wie Pilgerreise, Forschungsreise wie Entdeckungsreise. Das Ziel jeder dieser Reisen ins Unerwartbare bestimmt dabei der Wind. Wie von selbst öffnen sich auf der Anreise und beim Erkunden des Bestimmungsgebiets die Sinne auf der Suche nach dem ganz persönlichen Windschatz. Achtsamkeit wird so zu einem authentischen Abenteuer.

HSG