Herr Schott rettet mich


Ich fahre mich fest. Der vordere Reifen von meinem Transporter gräbt sich immer tiefer in den feuchtmatschigen Boden einer Traumwiese bei Rotensee. Hier hatte ich meinen nächsten Windnomadenschatz gefunden. Ich radel bergab ins Dorf. Die Menschen hier sind unfassbar freundlich und hilfsbereit. Schließlich winke ich einen Trecker auf der Straße herbei. – ein älterer Mann am Steuer, ein kleines Kind daneben. Ich erkläre ihm meine Notsituation und der freundliche Mann fackelt nicht lange. Sein Enkel muss den Trecker verlassen und findet das garnicht gut. Ruck Zuck zieht Herr Schott meinen Bus wieder aus dem Matsch. Ich bin begeistert, auch von meinem sympathischen Helfer, der sich tierliebender Naturfreund erweist. Er bietet Schwalben in seiner Scheune Platz, wie er sagt. Wir unterhalten uns noch eine Weile über das Altern, Windnomadentum, Tiere und Natur. Diese Begegnung lässt mich die Scherereien vergessen und macht diesen sonnigen Tag auf dieser malerischen Wiese nur noch bemerkenswerter. Danke, Herr Schott! Danke, Rotensee!